Review Serie 1: Installierte Plugins

Das hier wird der Anfang einer Serie von Berichten über WordPress Plugins, die ich (zumindest kurzzeitig) im Einsatz hatte oder noch habe. Alle plugins haben, zumindest bisher, die Eigenschaft, dass sie kostenlos erhältlich sind.

Den Anfang macht ein Plugin namens MaxBlogPress Ping Optimizer [affiliate Link], ein Plugin, dass eine ungünstige Grundeinstellung einer WordPressinstallation ‘bereinigt’. Es geht dabei um sogenannte Ping Dienste, die Nachrichten von Computern an andere Computer senden, um neue Inhalte von Blogs bekannt zu machen. Die dazugehörige Technik XML-RPC wird allerdings nicht nur für Blogs verwendet. Für alle, die gerne sehr technische Dokumente lesen, hier die Einstiegsseite zu XML-RPC. Alle, die das nicht gerne machen, müssen das nicht lesen, um es benutzen zu können, es wird von der WordPress Software automatisch gemacht. Puh!

Was macht so ein Ping Dienst?

Sobald man diesen Ping Dienst aktiviert hat, wird bei jeder Veröffentlichung eines Artikels oder einer Seite eine Nachricht an bestimmte Rechner (‘Ping’) gesendet, damit die angepingten Dienste Bescheid bekommen, dass neue Inhalte bereitgestellt wurden. Solange man das pro Artikel nur einmal macht, ist das auch eine gute Sache.

Ping. Ping. Ping.

Das Ganze wird dann problematisch, wenn man den Artikel nicht nur einmal veröffentlicht, sondern immer wieder. Wieso sollte man das machen wollen? Nunja, ganz einfach. Bei jedem Update wird auch ein Ping gesendet! Wer also den Artikel schnell einhämmert, ‘Publish’ klickt, und sich dann den Artikel nochmal durchliest, findet häufig noch kleine Fehler. Kein Problem, schnell geändert, ‘aktualisieren’ klicken, fertig. Ping. Schon wieder. Ah, Mist, Tags vergessen. Kein Problem, schnell Tags hinzugefügt, ‘aktualisieren’ klicken, fertig. Ping. Schon wieder! Oh, Kategorie war auch noch auf ‘Uncategorized’ eingestellt, also…Ping!

Zukunfts-Ping.

Das gleiche Problem tritt auch bei Posts auf, die in die Zukunft datiert werden, also jetzt geschrieben werden, aber erst in der Zukunft sichtbar werden. Die veursachen sofort beim ‘Publish’ den Ping, dafür aber nicht mehr an dem Tag, an dem das Posting sichtbar wird. Wer also für den nächsten Urlaub vorproduziert und 20 Artikel auf Halde einstellt, hat, erraten, 20 Pings. Sofort.

Spammer wider Willen.

Ok, nun mag sich mancher fragen “Und warum ist das so schlimm? Wird halt 20 mal gepingt!”. Das Problem dabei ist, dass die angepingten Dienste nur ein Ping pro neuem Inhalt haben wollen, wer mehrfach pingt, wird evtl. auf eine Blacklist geschoben und als Spammer markiert. Nicht gut. Und das Blöde daran ist, man bekommt davon überhaupt nichts mit, weil man nicht sehen kann

  • wie oft was gepingt wird und
  • ob man wegen zu viel Pings auf einer Blacklist gelandet ist.

Die Heilung.

An dieser Stelle setzt das Plugin an. Es verhindert Pings beim Update und beim Einstellen von vordatierten Beiträgen. Und es bietet ein Log an, in dem man nachlesen kann, was wann ein Ping verursacht hat.

Der Haken.

Einen Haken hat das Plugin aber doch (ausser, dass es Speicher verbraucht und eingestellt werden muss): bei der Installation muß man eine email Adresse angeben, um das Plugin freischalten zu können. Danach bekommt man dann natürlich Werbung zugeschickt. Aber die kann man ja wieder abbestellen, wenn man das nicht möchte.

Ich finde das Plugin sehr empfehlenswert, Kategorie: absolutes must-have!

Wie seht Ihr das Problem? Was macht Ihr dagegen?

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