Habt Ihr es bemerkt? Meine Tagline (jaja, ich weiss, ich sollte nicht so viele englische Begriffe verwenden, aber kennt Ihr eine gute Übersetzung ins Deutsche?) hat sich geändert.
Das hat einen guten Grund. Es ist das Ergebnis meiner Überlegungen zum ersten Tag des Arbeitsbuches “31 days to build a better blog” von Darren Rowse.
Vor ein paar Tagen hatte ich angekündigt, aus dem Arbeitsbuch eine Artikelserie zu machen. Nun, dies hier ist der erste Artikel dazu.
Erster Tag: “create an elevator pitch for your blog”
Was soll denn das sein??
Hier habe ich eine gute Übersicht gefunden, was denn ein Elevator Pitch ist, und wofür er verwendet wird. In dem Arbeitsbuch wird das dann im Zusammenhang mit Blogs erklärt, aber eigentlich recht ähnlich. Wer es gerne Englisch mag, der kann sich hier noch weiter über Elevator pitches informieren.
Eigentlich ist es ganz einfach: Sag’ mir in 3 Sätzen (oder auch kürzer), um was es in Deinem Blog geht. Es muss jeder verstehen können, es sollte präzise, markant, anregend und verführerisch sein (also, nicht so verführerisch, wie Du jetzt denkst, ich meine das im Sinne von: Neugierig machen auf den Inhalt des Blogs).
Nach mehreren Stunden harten Denkens, ausgerupften Haaren und mehreren verbrauchten Bleistiften und Radiergummies bin ich zu dem Schluss geklommen, dass es doch nicht ganz so leicht ist. Aber es war eine wertvolle Übung, und ich kann auch gut nachvollziehen, warum sie an den Anfang des Buches gestellt wurde. Es ist einfach wichtig, den Fokus zu behalten. Immer wieder daran erinnert zu werden, worum es eigentlich geht. Ich glaube, dass einige Blogs daran leiden, dass sie zu weit abschweifen, sich nicht auf ein Thema konzentrieren.
Am Ende des Tages kommt es nicht auf den optimalen ‘elevator pitch’ an, sondern darauf, dass man sich mit dem Bloginhalt kritisch auseinandersetzt. Hat das Blog einen Fokus? Kann der Erstleser sofort erkennen, um was es geht?
Fazit:
Mir hat der erste Tag einiges gebracht. Mir ist bewußt geworden, dass mein Blog sich in der Ausrichtung etwas verändert hat, und das kommt jetzt auch in der Tagline zum Ausdruck. Es fällt mir jetzt leichter, anderen vom Ziel meines Blogs berichten zu können, ganz einfach, weil ich mich mit der Fragestellung schon vorher befasst habe. Das Arbeitsbuch hat mir gute Hilfestellung gegeben.
Hat sich mein Blog dadurch verbessert?
Auf den ersten Blick nur unwesentlich, aber ich glaube, dass ich durch die Übung wieder auf den Kern des Blogs gestossen bin. Das wird sicherlich beim weiteren Aufbau hilfreich sein. Ich werde diese Übung am besten in der Mitte des Arbeitsbuches und am Ende nochmal wiederholen, einfach um immer wieder den Kern des Blogs im Auge zu behalten. Das kommt sicherlich dem Blog und damit den Lesern zu Gute.
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